Safety Dance

Ursprünglich veröffentlicht am 21. 4. 2010 uaf mtgblogs.

 

Yeah, Wochenende! Endlich hat man mal wieder Zeit! Ich konnte zum Beispiel die 13 Folgen der neunten und letzten Staffel von “Scrubs” gucken. Oder “Scrubs: Med School”, wie es der Erfinder nennen wollte. Eigentlich habe ich mich lange geweigert, das zu tun, denn die Serie war für mich mit der achten Staffel zu Ende. Jetzt habe ich es doch getan, und es ist, wie es nicht anders sein könnte: Die neue Handlung um die Medizinstudenten ist echt gut. Streckenweise ist die “neue” Serie besser als die siebte oder achte Staffel. Umso geknickter bin ich, dass es jetzt tatsächlich endgültig vorbei ist. IMHO (auch wenn ich mit dieser Meinung vielleicht relativ alleine bin) die beste Serie aller Zeiten. Daher hier ein Tribut an Christopher Turk, MD:

 

Achja, Magic spielen war ich auch noch. Selbes Turnier wie der Zilla.
Folgendes Deck habe ich zu einem glorreichen Drop nach Hälfte der Spielzeit geführt. (Den kompletten Pool habe ich dieses Mal – der Übersichtlichkeit halber – auf eine Backpage ausgelagert. Verbesserungsvorschläge sind wie immer willkommen.) Ich habe gerade keine Lust die Karten zu übersetzen, deshalb gibt es deutsche Namen. Kartenverlinkung sollte ja klappen.

1 Schatten aus dem Zof-Wald
1 Skorpion aus Bala Ged
1 Mordender Nirkana
1 Die Sanften auffressen
1 Skelettierter Wurm
1 Verzweifeln lassen
1 Düsternisjäger
2 Vendetta
1 Letzter Kuss
1 Totemgelenktes Hartebeest
1 Dämmerglanz-Beschwörer
2 Makindi-Greif
1 Dolchrücken-Basilisk
1 Kozileks Jäger
1 Rache der Beute
1 Stampfer-Junges
1 Schattenhafte Spinne
1 Nest-Eindringling
1 Wachstumskrämpfe
1 Brutaufseher
1 Sich entfaltende Wildnis
4 Ebene
7 Wald
6 Sumpf

Vielleicht hätte ich rot statt weiß spielen sollen. Oder die Hand of Emrakul statt des Wurms. Auf alle Fälle die Hyäne statt der Spinne. Hätte ich in den Runden vier bis sechs sicher auch gemacht. Aber dieses Turnier war das erste Mal in zehn Jahren, dass ich auf einem Prerelease frühzeitig gedroppt bin. Normalerweise spiele ich Prereleases immer zu Ende, selbst wenn ich – wie am Sonntag – übel auf die Fresse kriege. Es geht ja um nix, und man kann in den späteren Runden immer noch mal mit alternativen Builds experimentieren. Der wichtigste Grund für mich zu bleiben ist aber: Ich habe 22 Tacken bezahlt, und werde 80% der Karten in dem Sealedpool nie wieder nach dem Turnier in die Hand nehmen. Da kann man auch bis zum Schluss bleiben, und ein bisschen Spaß haben. Nur ist dieser Spaß dieses Mal komplett ausgeblieben… Ich reihe mich widerstandslos ein die Gruppe der RoE-Hasser.
Zugegebenermaßen waren am Sonntag genug Frisuren und falsch gelesene Karten dabei. Aber auch wenn ich Ulamog’s Crusher jedes Mal vom Tisch gekriegt habe, hing ich danach jedes Mal so sehr in den Seilen, dass mich der nachgelegte Leveler umgebracht hat. Oder umgekehrt. Das Spiel, in dem ich mir mit 2 Vendettas auf der Hand zwei 1/5er und einen 2/8er angesehen habe war auch nicht spaßfördernd. Ich denke, man wird mich in den nächsten Wochen eher nicht beim Draften sehen. Auch das ist für mich ein Novum. Normalerweise gebe ich einem miesem Sealedformat nochmal im Draft eine Chance, aber dieses Mal sicher nicht.

So, abermals genug geheult. Ich geh dann jetzt mal wieder mein Buch lesen. “Little Brother” von Cory Doctorow als Gratis-E-Book auf meiner koreanischen Open-Source-Konsole. Dabei werde ich mich wie der größte Hacker aller Zeiten fühlen. Zumindest so lange, bis ich das nächste Mal Kubuntu davon überzeugen muss, dass ich Linkshänder bin.

-E.

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